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On 03.01.2020
Last modified:03.01.2020

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Spielsucht Krankheit

Krankheitsverlauf. Von der Abhängigkeit bis zur Therapie. Die Glücksspielsucht kann sich eine Zeit lang leicht versteckt und verborgen. Das pathologische Spielen ist eine Suchterkrankung, die gravierende Folgen haben kann, wenn der Betroffene keine Therapie macht. So klappt. Zwanghaftes Online-Spielen gilt zukünftig als Krankheit. Für die Weltgesundheitsorganisation ist das ein Erfolg – auch wenn die.

Pathologisches Spielen

Was viele gar nicht wissen: Glücksspielsucht ist eine anerkannt Krankheit. Das hat wichtige, sozialrechtliche Folgen für Spielsucht. Ursachen, Therapie und. gilt künftig als krank. Die WHO hat Online-Spielsucht in ihren Katalog der Krankheiten aufgenommen. Viele Experten sehen das kritisch. Eine Spielsucht hingegen ist eine psychische Krankheit, die in vielen Aspekten anderen Suchtkrankheiten (z. B. Drogensucht) ähnelt: Die Betroffenen können.

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Computerspielsucht wird als Krankheit anerkannt

Glücksspielsucht ist in Deutschland sowohl von den Rentenversicherungsträgern als auch den Krankenkassen als Krankheit anerkannt. Die Anerkennung des Pathologischen Glücksspielens hat für die Betroffenen wichtige sozialrechtliche Folgen: Es besteht ein rechtlicher Anspruch auf ambulante, stationäre und (Nachsorge-) Leistungen, die von den Rentenversicherungsträgern bzw. den Krankenkassen finanziert werden. Spielsucht-Krankheit Versteht man erst einmal, was da im Gehirn passiert, kann man die Sucht gut bekämpfen. Im Lavario-Programm ist das genau beschrieben. Spielsucht definieren Ärzte und Psychologen als das zwanghafte Verlangen, mit Geldeinsatz zu spielen. In der Internationalen Klassifikation der Krankheiten wird Spielsucht zu den psychischen Erkrankungen aus der Gruppe der abnormen Gewohnheiten und Störungen der Impulskontrolle eingeordnet. Krankheitsverlauf: Symptome und Phasen der Spielsucht. Eine Spielsucht entwickelt sich nicht von heute auf morgen. In der Regel ist es ein schleichender Prozess, der mehrere Jahre in Anspruch nehmen kann. Im Durchschnitt dauert es etwa 3,5 Jahre, bis eine Glücksspielsucht erkannt wird. Streng genommen ist sie somit auch nicht als Krankheit diagnostizierbar. Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat die Computerspielsucht inzwischen aber als eigenständiges Krankheitsbild anerkannt. Die Erkrankung wird daher im anstehenden ICD11 gelistet, der im Januar die ICD10 ablösen soll. Industrie und Staat gewinnen, der Spieler verliert. Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat die Computerspielsucht inzwischen aber als eigenständiges Krankheitsbild anerkannt. Der eineiige Zwilling eines Betroffenen wird mit prozentiger Wahrscheinlichkeit der Glücksspielsucht verfallen. Ein wichtiger Bestandteil der Behandlung Bubble Games Kostenlos, zu erkennen, warum man süchtig nach Glücksspielen wurde, welche Gefühle beim Glücksspiel entstehen, warum diese als so enorm positiv empfunden werden etwa der Nervenkitzel und welche gesunden Alternativen es gibt, diese Gefühle auszulösen z. So können sie Erfolg erzielen und Anerkennung gewinnen, die ihnen in der analogen Welt Naruto Browsergame geblieben sind. Zu Beginn spielt der Betroffene nur gelegentlich. Mehrere Faktoren spielen bei der Entstehung der Glücksspielsucht Spielsucht Krankheit Rolle. Das pathologische Spielen ist eine Suchterkrankung, die gravierende Folgen haben kann, wenn der Betroffene keine Therapie macht. Eine fatale Entwicklung. Sie soll dem Betroffenen dabei helfen, wieder in sein alltägliches Leben zurückzufinden. Darüber hinaus können andere Interessen und Hobbys in den Hintergrund treten, was den Kontakt zu anderen Menschen ebenfalls erschwert.
Spielsucht Krankheit Aktuell arbeitet sie im Online-Journalismus, wo ein breites Spektrum der Medizin für alle angeboten wird. Die Gedanken, wann und wie das nächste Mal wieder gespielt werden Frankreich Holland, beherrschen die Spieler. Denn nur wenn der Süchtige sich seine Sucht ehrlich eingesteht Cl-Zdf.De Gewinnspiel wirklich den Willen hat, diese zu beenden, kann er von der Spielsucht loskommen.

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Häufig bemerken die Spieler nicht, dass ihnen die Friendscoit verloren geht. Spielsucht. Oft werden die Gefahren einer Spielsucht verkannt. Ebenso wie bei anderen Suchterkrankungen können die Folgen aber häufig schwer sein. Die Spielsucht ist von der Internetsucht und der Computerspielsucht zu unterscheiden, obwohl sie miteinander in Verbindung stehen können. Die Computerspielsucht oder Onlinespielsucht gehört zu den Verhaltenssüchten - wie beispielsweise auch die Kaufsucht oder Glücksspielsucht. Die „Droge“, von der die Betroffenen abhängig sind, ist also keine Substanz wie Alkohol, Nikotin oder Kokain, sondern das Spielen an Computer, Console, Tablet oder Smartphone. Spielsucht ist eine Krankheit, die ein zwanghaftes Handeln verursacht, der Süchtige hat sein Verhalten nicht mehr unter Kontrolle. Egal, wie sehr er das Gegenteil versichert. Es gab schon Fälle, da haben Spielsüchtige einen Schuldenberg von Euro angehäuft und die Eltern mussten ihr Haus verkaufen, um die Rückstände bezahlen zu können. hiwarat-hurra.com › Krankheiten. Was viele gar nicht wissen: Glücksspielsucht ist eine anerkannt Krankheit. Das hat wichtige, sozialrechtliche Folgen für Spielsucht. Ursachen, Therapie und. Krankheitsverlauf. Von der Abhängigkeit bis zur Therapie. Die Glücksspielsucht kann sich eine Zeit lang leicht versteckt und verborgen. Das pathologische Spielen ist eine Suchterkrankung, die gravierende Folgen haben kann, wenn der Betroffene keine Therapie macht. So klappt. Die Sucht bleibt ein Leben lang im sogenannten Suchtgedächtnis gespeichert. Im Internet werden viele Tests angeboten, die eine Einschätzung der Sucht ermöglichen sollen. Einzig beim Spielen fühlen Toto Online die Betroffenen beschwerdefrei, was die Sucht nach dem Glücksspiel weiter verstärkt.
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Unabhängig davon, gegen was das Medikament helfen soll, ist es meist nur ein temporärer Bestandteil der Therapie und soll dem Betroffenen lediglich helfen, die Sucht unter Kontrolle zu bringen.

Nach einer individuellen Zeitspanne kommt es zur Entwöhnung der Medikamente. Somit wird der Patient auf seinem Heilungsweg nur unterstützt, aber nicht abhängig von einem Medikament gemacht.

Die Verhaltenstherapie steht immer noch im Fokus. Meistens ist der effektivste Weg, die Spielsucht wieder in den Griff zu kommen, wenn man sich einer traditionellen Psychotherapie unterzieht.

Dazu gehören bekannte Therapien wie. Mal-, Kunst- und Musiktherapie , die einem eine andere Ausdrucksmöglichkeit anbietet. Innerhalb der Psychotherapie geht es darum, Ursachen für die Sucht zu finden und Verhaltensstrukturen zu schaffen.

Dabei muss, vor allem zu Beginn der Sucht, nicht nur auf psychotherapeutische Unterstützung oder Medikamente zurückgreifen.

Meist kann man nicht ohne die psychotherapeutische Hilfe auskommen, kann aber vor allem in den Anfangsstadien der Sucht alternative Behandlungsmethoden zur Vorbeugung und Verringerung nutzen.

Sie können beruhigend wirken und somit Stress an sich mindern — was oft als Grund für den Gang zum Spielkasino angegeben wurde.

Ist man bereits pathologisch Spielsüchtig und möchte nicht auf Medikamente zurückgreifen, aber Stress, Panik- und Angstzustände vermindern, kann man auf zahlreiche natürliche Heilverfahren zurückgreifen.

Einfache Hausmittel , die einem helfen sich zu konzentrieren und zu beruhigen, wie z. Verschiedene Heilpflanzen , wie die Lindenblüte oder Brennnessel, können auch zur Geltung kommen.

Globuli , die in der Homöopathie vorkommen, konzentrieren sich mehr auf die körperlichen Folgen der pathologischen Spielsucht. Dabei kommen hier jetzt die.

Sie sind belastend für die betroffene Person und bringen meist die Angst vor der Panikattacke mit sich.

Baldrian-, Orangenblüten- und Melissentee warm und in kleinen Schlucken trinken. Auch wenn die genauen Gründe nicht bekannt sind, wirken diese Tees beruhigend auf Körper und Seele.

Die Wärme wirkt sich positiv auf das Gemüt aus. Eine halbe Zitrone auszulutschen, regt den Speichelfluss an. Diese körperliche Reaktion wirkt beruhigend und lässt die Person sich auf etwas anderes, als die rasenden Gedanken konzentrieren.

Etwas, was nächtliche Panikattacken vorbeugen kann, ist ein Kräuterkissen. Für den wachen Zustand und als Vorbereitung kann man die Schale des Lieblingsobstes in ein Behältnis mit weiter Öffnung legen.

Spürt man die Panik nahen, nimmt man das Behältnis zu sich und atmet den Duft langsam und tief ein. Man assoziiert mit dem Geruch etwas Positives und Gutes, was die Panik mildern kann.

Ein warmes Bad einzulassen, kann bereits entspannend sein, aber wenn man noch einen Musselinbeutel, gefüllt mit drei Esslöffeln Vollmilchpulver und ungefähr g frische Kräuter Holunder-, Linden — oder Kamilleblüten ins Badewasser gibt, wirkt die Mischung aus warmen Wasser und den Düften entspannender Blüten besonders beruhigend.

Vor allem vor dem Schlafen gehen, hilft das bei Einschlafproblemen. Stressbedingte Angstzuständen kann man auch durch einige Mittel aus der Apotheke oder dem Supermarkt entgegenwirken, die immer noch natürlich sind.

Dabei kommen vor allem Pflanzen zur Geltung, die eine positive Wirkung auf das gestresste Gemüt haben. Dazu zählt die Lindenblüte. Ihre Wirkstoffe beruhigen die Nerven.

Die Blüten mithilfe eines Siebes aus dem Wasser entfernen. Die empfohlene Menge ist 3 Mal täglich, um den Stress wirkungsvoll zu reduzieren und somit Angstzustände vorzubeugen.

Sollte der Stress soweit gehen, dass bereits Haarausfall als körperliche Folge auftritt, ist die Brennnessel eine entgegenwirkende Pflanze.

Brennnessel-Extrakte sind im Supermarkt erhältlich und sollte täglich, für wenigstens vier Wochen, mit Haarshampoo benutzt werden. Dadurch stärkt sich die Kopfhaut und depressive Verstimmungen wegen des frühzeitigen oder erhöhten Haarausfalls werden vorgebeugt.

Trinkt man gleichzeitig 2 Tassen Brennnessel-Tee täglich, wirkt das immunstärkend und kann weitere, körperliche Stresssymptome vorbeugen.

Rosenduft wirkt auf das limbische System. Dieser Teil des Nervensystems schüttet bei Rosenduft Hormone aus, die sich positiv auf die Stimmung auswirken.

Es kann somit bei depressiven Verstimmungen und Stress lindernd wirken. Basilikum ist hauptsächlich als Gewürz aus der italienischen Küche bekannt.

Aber das daraus hergestellte Öl hebt die Laune bei depressiven Verstimmungen. Öle kann man auch mithilfe von Kerzen im Raum verdampfen lassen.

In Super- und Drogeriemärkten gibt es zahlreiche Kerzenhalter, die die Möglichkeit haben, über den Kerzen kleine Schälchen anzubringen.

Die Öle mit ein wenig Wasser in das Schälchen geben und die Kerze darunter brennen lassen. Da Verhaltenssuchten an sich nicht von Stoffen verursacht werden, sondern psychische Grundlagen haben, ist die Homöopathie nicht für den psychischen Anteil der Sucht anwendbar.

Dennoch können mit der Homöopathie die körperlichen Folgen der Sucht behandelt werden. Zwar sind in der Verhaltenssuchten keine Rauschmittel im Spiel, dennoch können auf Dauer Verdauungsprobleme hervorrufen.

Diese lassen sich dann homöopathisch behandeln, möchte man auf natürliche Heilverfahren zurückgreifen. Mehrere Faktoren spielen bei der Entstehung der Glücksspielsucht eine Rolle.

Vermutlich liegt die Wurzel in der Wechselwirkung der genetischen, psychosozialen und biologischen Einflüsse. Mithilfe von Zwillings- und Adoptionsstudien haben Forscher den genetischen Anteil der Glücksspielsucht untersucht.

Ebenso wie es bei anderen Süchten der Fall ist, tritt auch die Glücksspielsucht in Familien gehäuft auf. Leidet ein Elternteil unter Glücksspielsucht, haben die Kinder ein Risiko von 20 Prozent, ebenfalls spielsüchtig zu werden.

Der eineiige Zwilling eines Betroffenen wird mit prozentiger Wahrscheinlichkeit der Glücksspielsucht verfallen. Die Gene alleine können jedoch nicht für die Glücksspielsucht verantwortlich gemacht werden.

Sie erhöhen aber die Anfälligkeit Vulnerabilität. Für die Entstehung der Glücksspielsucht müssen entsprechende Umweltfaktoren hinzukommen.

Glücksspielsüchtige haben häufig nur ein geringes Selbstwertgefühl, das aus frühen negativen Erfahrungen herrührt. Spielsüchtige geben oft an, eine gestörte Beziehung zu ihrem Vater zu haben.

Werden die Bedürfnisse im frühen Kindesalter von den Eltern nicht ausreichend beachtet, kann das weitreichende Folgen haben.

Die Spielsucht wird wie auch andere Süchte, von den Abhängigen zur Emotionsregulation missbraucht. Das Spiel lenkt von den eigentlichen Problemen in der Realität ab.

Alle Sinne konzentrieren sich voll und ganz auf das Spiel. Bei Verlusten spielen sie weiter. Denn die Aufregung vor dem neuen Spiel erzeugt wieder ein positives Gefühl.

Das Lottospiel wird beispielsweise nicht nur öffentlich beworben, sondern auch in vielen Geschäften angeboten. Dies fördert die Spielsucht.

Automaten für Glücksspiele befinden sich nicht nur in Spielhallen, auch Gaststätten oder Bars bieten diese an. Die schleichende Entwicklung der Spielsucht scheint sich im Belohnungssystem des Gehirns abzuspielen.

Das sogenannte mesolimbische System in unserem Gehirn wird auf die Reize, die das schnelle und riskante Spiel auslöst, konditioniert.

Es lernt schrittweise, ihnen immer mehr Aufmerksamkeit zu schenken - auf Kosten anderer Gedanken und Empfindungen. Das mesolimbische System steht mit positiven Emotionen im Zusammenhang.

Das hängt vor allem mit dem Botenstoff Dopamin zusammen. Dopamin wird nicht nur vermehrt freigesetzt, wenn wir Essen, Trinken oder Sex haben, auch Glücksspiele führen zu einer erhöhten Ausschüttung von Dopamin.

Der Botenstoff löst angenehmen Emotionen aus, belohnt so diese Verhaltensweisen und lenkt unsere Aufmerksamkeit auf sie.

Denn der Körper hat sich an den Botenstoff gewöhnt und reagiert nicht mehr so stark darauf. Der Spieler möchte jedoch wieder das Belohnungsgefühl erleben.

Dafür muss er die Spielzeiten verlängern oder höhere Geldsummen einsetzen. Untersuchungen zeigen zudem, dass eine geringere Aktivität im vorderen Bereich des Gehirns frontaler Kortex und ein Mangel an Serotonin die Impulskontrolle stören.

Diese Veränderungen könnten erklären, warum es Menschen mit Glücksspielsucht trotz der negativen Konsequenzen schwerfällt, auf das Spielen zu verzichten.

Der von der Computerspielsucht Befallene ist in der Regel ohnehin psychisch labil und anfällig für störende Einflüsse. Oft wird er dabei von einer latenten Leugnung der Realität begleitet.

Beide Zustände begünstigen die Computerspielsucht. Neben diesen charakterlichen Grundlagen kommt es nicht selten zu gewissen Schlüsselsituationen: Der von der Computerspielsucht Betroffene isoliert sich aus dem Freundeskreis, erfährt Zurückweisungen von einer geliebten Person oder zieht sich anderweitig zurück und sucht die heile Welt.

Einsamkeit, das Gefühl des Unverstandenseins sowie privater und beruflicher Stress sind daher häufige Auslöser der Computerspielsucht.

Bei diesen Spielen hat der Spieler immer die Sucht weiter aufsteigen zu müssen, um besser als die anderen Mitspieler zu sein.

Zusätzlich kann eine Abhängigkeit hierbei entstehen, da häufig Freunde der Betroffenen mitspielen und diese eine gewisse soziale Bindung nicht abbrechen möchten.

Die Computerspielsucht hat mangels eines definierten Krankheitsbildes keine Symptome, die typisch oder obligatorisch für das Vorliegen dieses Leidens wären.

Allerdings bieten sich mehrere Anzeichen und Symptome, die auf Beobachtung von existenten und behandelten Fällen der Computerspielabhängigkeit beruhen, zur Abgrenzung vom normalen Nutzerverhalten an.

Alles andere wird zugunsten des Spielens zurückgestellt, so dass Betroffene beispielsweise schlecht essen oder ihren Verpflichtungen nicht mehr nachkommen.

Werden Betroffene am Spielen gehindert, reagieren sie emotional und zeigen Entzugssymptome. Nicht spielen zu können, erscheint ihnen unerträglich.

In Situationen, in denen der Betroffene nicht spielen kann, sind seine Gedanken dennoch um sein Spiel kreisend. Das Spielverhalten kann nur noch schwerlich kontrolliert werden und wie bei fast allen Süchten erfolgen ein Nichtwahrhabenwollen und ein Vertuschen des Problems.

Im späteren Verlauf kommt es zu einer fast völligen Aufgabe anderer Lebensbereiche. Soziale Kontakte, berufliche Verpflichtungen und ähnliches werden nicht mehr wahrgenommen und der Betroffene isoliert sich mit seinem Computer.

Körperliche Folgen können aufgrund des Vergessens der Nahrungsaufnahme auftreten. Das Verdursten oder Verhungern kommen gelegentlich vor.

Anzeichen einer Computerspielsucht sind das allmähliche Steigern der täglichen Spielzeit und der Beginn damit, andere Dinge zugunsten des Spiel zu vernachlässigen.

Ist der Betroffene dann noch in einer emotionalen Situation, in der er früher immer gespielt hat, etwa bei starkem beruflichem Stress oder bei einem Beziehungsstreit, kann er einen Druck spüren, eine Spielhalle oder ein Casino aufzusuchen.

Um auf solche eine schwierige Situation vorbereitet zu sein, lernen Spielsüchtige in der Therapie ein Notfallprogramm. Hierzu gehört, frühe Anzeichen eines drohenden Rückfalls zu erkennen und gut gegenzusteuern.

Jeder Betroffene bekommt in der Therapie dafür eine Notfallkarte mit der Telefonnummer eines Ansprechpartners, den er in solch einer Notfallsituation anrufen kann.

Untersuchungen zeigen, dass in so einem brenzligen Moment ein persönliches Gespräch mit einer vertrauten Person sehr helfen kann, nicht wieder der Sucht zu verfallen.

Und auch wenn es zu einem Rückfall kommt, ist der Spielsüchtige dann kein hoffnungsloser Fall. Es gibt Glückspieler, die es erst nach mehreren Rückfällen geschafft haben, von der Sucht loszukommen.

Sehr hilfreich ist auch die Teilnahme an einer Selbsthilfegruppe. Die Angehörigen von Spielsüchtigen sind von der Sucht ebenfalls gravierend betroffen.

Zum einen, weil der pathologische Spieler oft nicht nur sein gesamtes Vermögen, sondern auch das Geld, das für die Familie verwendet wird z.

Keine andere Sucht ist so stark mit vehementen Schulden verbunden wie die Glücksspielsucht. Daher sollten auch die Angehörigen eines Spielsüchtigen eine Schuldnerberatung aufsuchen.

Diese kann einen Rückzahlungsplan mit den Betroffenen anfertigen und mit den Gläubigern sprechen, um etwa eine mehrjährige Ratenzahlung für die Rückzahlung des geschuldeten Geldes zu vereinbaren.

Auch wenn er noch so sehr verspricht, das Geld nur zum Zurückzahlen der Schulden zu verwenden, er wird das nicht tun, sondern es wieder verspielen.

Spielsucht ist eine Krankheit, die ein zwanghaftes Handeln verursacht, der Süchtige hat sein Verhalten nicht mehr unter Kontrolle.

Egal, wie sehr er das Gegenteil versichert. Es gab schon Fälle, da haben Spielsüchtige einen Schuldenberg von Kindergeld und Überweisungen stattfinden.

Die Familie leidet zum anderen aber auch deshalb unter der Sucht, weil der Betroffene sich fast nur noch für die Glückspielwelt interessiert und alles andere vernachlässigt.

Er ist seltener zuhause, seine Gedanken kreisen ständig ums Spielen und die Geldbeschaffung dafür, andere Dinge nimmt er kaum noch wahr.

Streit, Spannungen und ein zerstörtes Vertrauen sind die Folge. Oftmals versuchen die Angehörigen dann die entstandene Lücke zu füllen, indem sie Erspartes abbuchen, um die Löcher in der Haushaltskasse zu stopfen, Entschuldigungen erfinden, wenn der Spielsüchtige in die Spielhalle geht, anstatt zu einem Elternabend oder zu einem Geschäftsessen, sich Ausreden für Kinder einfallen lassen, warum der spielsüchtige Elternteil am Wochenende kaum zuhause ist.

Es ist verständlich, den betroffenen Partner auf die Weise beschützen zu wollen, doch leider unterstützt das nur eines: die Sucht. Denn ein pathologischer Spieler kann nur von der Abhängigkeit loskommen, wenn er einsieht, dass sein Leben durch das Spielen den Bach runtergeht.

Mit Entschuldigungen und Ausreden hilft man ihm aber, der Realität nicht ins Auge blicken zu müssen, sondern weiterzumachen. Man wird dadurch sozusagen zum Komplizen der Sucht und kann Co-abhängig werden.

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So klappt der Entzug von der Spielsucht. Definition: Was ist Spielsucht? Es ist langfristig besser. Ihr Körper kann Ihrem Willen nicht so schnell folgen.

Versuchen Sie niemals, sofort alle Suchtaktivitäten aus Ihrem Leben zu verbannen. Das kann Ihr Gehirn nicht!

Das können Sie nicht. Es geht gehirnchemisch nicht. Das hat nichts mit Ihrem Charakter oder fehlender Willenskraft zu tun.

Ansonsten kämpfen Sie einen aussichtslosen Kampf. Zweitens : Denken Sie über das gerade Gelesene nach. Können Sie schon verstehen, dass es nicht sinnvoll ist, in Scham und Schuldgedanken zu versinken, sich schlecht zu fühlen, sich Vorwürfe zu machen, zu denken, man sei wertlos etc.?

Deswegen sind Sie kein schlechter Mensch. Wenn der Prozess erst einmal angelaufen ist, kommen Sie da mit Willenskraft allein nicht wieder heraus.

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